Die Entstehung der Golduhr

Wann genau die erste Golduhr entstand, ist nicht überliefert. Aber sicher ist, dass die ersten Uhren bereits im Altertum in Gebrauch waren. Ob diese auch golden waren, wird aus den Quellen, die den Historikern zur Verfügung stehen, ungewiss.

Die Golduhr damals und heute

Es galt damals wie heute, Werte zu schaffen und diese zu erhalten. Nachhaltige Werte sind immer Landeigentum, wertvolle Steine und Gold. Es galt daher schon im Mittelalter als eine Tugend, seine Geldmittel in langfristige Wertanlagen zu verwandeln. Gold kaufen ist daher weder etwas neues, noch originelles. Es ist eine Sehnsucht der Menschen nach Beständigkeit. Denn Gold verfällt nicht in seinem Wert. Je nach seiner Reinheit gewinnt es sogar.

So sind die ersten Golduhren aus sehr reinen Goldlegierungen aus dem frühen Rokoko nachgewiesen. Diese Standuhren zeigen in aller Regel eine Szene aus den Allegorien der Nymphen. Die Fabelwesen tragen das Ziffernblatt, dass hinter Bleigas sicher die Uhrzeit anzeigt. Allerdings sind die damals verbreiteten Mechanismen noch so ungenau gewesen, dass auf die Uhrzeit im wahrsten Sinne des Wortes kein Verlass war. Erst später mit kleinen, aber raffinierten Uhrwerken konnten Uhren geschaffen werden, die in ihrem Wert so unglaublich steigen können, dass sie auch heute noch zu den wichtigsten Erbstücken einer jeden Familie gehören. Dazu zählen goldene Uhren von Jaeger le Cultre ebenso wie goldene Uhren von Cartier oder Rolex.

Tatsache aber ist, dass der Kult um die Golduhr mehr als nur Ästhetik ist. Diese Uhren sind reine Wertanlagen und sorgen eigentlich erst in zweiter Instanz auch für einen fantastischen Anblick.

Comments are closed.